Lerne uns & unsere Mission kennen
Phillip Carpels
"Das Leben ist dazu bestimmt frei zu sein, zu lernen, zu wachsen und etwas zurück geben zu können"
Die Geschichte
Die Wurzel in der
Zusammengeführt vom Universum durch einen "Zufall" kreuzten sich unsere Wege.
Durch Isis Arbeit in ihrer NGO WeThroughTheWall und Phills Wunsch Menschen etwas zurück zu geben kamen die ersten gemeinsamen Projekte auf uns zu.
Nach einer Zeremonie mit den Shipibos wurde unsere Verbindung und Freundschaft noch weiter vertieft und die Visionen für weitere gemeinsame Projekte entstanden.
Bis der Weg gemeinsam nach Denia als Basis führte wo wir für die NGO tätigt sind und gemeinsam mit unterschiedlichen Medizinen und Heilmethoden integrieren und so eine Kombination schaffen zwischen tiefer direkter 1:1 Verbindung mit Menschen und dem kollektivem zurück geben durch unsere NGO. Auf dem Weg sind wir stets bereit und freuen uns neues zu erkunden und von Kulturen, Meistern und Freunden zu lernen.
Der Stamm der Shipibos
Der Stamm der Shipibo-Conibo lebt im peruanischen Amazonasgebiet entlang des Ucayali-Flusses. Ihre Kultur ist geprägt von einer tiefen Verbundenheit mit dem Regenwald, den sie als lebendiges, bewusstes Wesen verstehen. Natur, Mensch und Geist bilden für sie eine Einheit, in der Wissen mündlich weitergegeben und das gemeinschaftliche Leben durch Rituale und Traditionen getragen wird.
Zentral ist ihre Heilkunst mit Medizinpflanzen, insbesondere Ayahuasca. In Zeremonien wirken die Ícaros, heilige Gesänge, die aus Visionen empfangen werden und als Träger heilender Schwingungen gelten. Die geometrischen Kené-Muster machen diese spirituellen Ordnungen sichtbar und dienen als Schutz, Heilung und Verbindung zur geistigen Welt. Bis heute bewahren viele Shipibo dieses Wissen trotz äußerer Einflüsse.
Die Maestros
Don Elmer & Doña Maria
Doña María und Don Elmer (Sohn der außergewöhnlichen “Mama Selmira”) sind Maestros-Heiler aus dem Volk der “Shipibos” im Amazonas. Sie machen diese Reise aus dem Amazonas mit der Mission, unserer PachaMama und ihren Kindern zu helfen, in ein besseres Gleichgewicht zu kommen. Sie halten eine reine Diät und nehmen an tiefen Zeremonien teil, bei denen sie die Geister des Amazonas um ihren Segen bitten. Doña Maria und Don Elmer praktizieren diese Zeremonie schon seit ihrer Jugend und sind tief mit der Mutterpflanze und durch sie mit allen, die an dieser heiligen Zeremonie teilnehmen, verbunden.
Ikaros
Um eine tiefe Reinigung und Heilung mit der Mutterpflanze zu erreichen, ist es wichtig, dass während der Zeremonie Ikaros gesungen werden.
Dies ermöglicht den Teilnehmern, ihren Weg zu neuen, außergewöhnlichen spirituellen Ebenen zu finden. Doña Maria und Don Elmer haben die alten Ikaros der Shipibo bewahrt, und sie freuen sich darauf, ihre Ikaros während der Zeremonien zu singen.
Zeremonielle Elemente
Doña Maria und Don Elmer haben lange Zeit damit verbracht, in ihrem großen Amazonasgebiet zu wandern und den besten Mapacho oder wilden Tabak zu suchen und zu sammeln, der vor und während den Zeremonien als Reinigungsmittel verwendet wird. Ana und Achiote sind die Meisterpflanzen, aus denen sie die Farbe herstellen, die sie auf die energetische Bereiche eurer Körper auftragen, sodass nach und nach neue Tore zur persönlichen und universellen Integration erblühen können. Samen und Früchte sowie andere Pflanzen sind wichtige Elemente, die dazu beitragen männliche und weibliche Energien auszugleichen.
Der Stamm der Yawanawa
Der Stamm der Yawanawá lebt im westlichen Amazonasgebiet Brasiliens im Bundesstaat Acre. Ihr Name bedeutet „Volk des Pekari-Wildschweins“ und verweist auf ihre enge Verbindung zur Natur und zu den Tiergeistern. Das Leben der Yawanawá ist stark gemeinschaftlich geprägt, mit klaren Rollen, Ritualen und einer tiefen Achtung vor dem Wald als Quelle von Leben, Wissen und Identität.
Zentral für ihre spirituelle Praxis sind Medizinrituale mit Pflanzen wie Ayahuasca und Rapé. Durch Gesänge, Tänze und Zeremonien treten sie in Kontakt mit der geistigen Welt, um Heilung, Klarheit und Ausrichtung zu erfahren. Ein wichtiger Bestandteil ihrer Kultur sind auch Körperbemalungen und Schmuck, die Schutz, Zugehörigkeit und spirituelle Kraft symbolisieren. Trotz langer Unterdrückung und äußerer Einflüsse bewahren die Yawanawá heute aktiv ihre Traditionen und teilen ihr Wissen bewusst mit der Welt.
Leben im Dschungel
Wir durften für einige Zeit im Dorf der Yawanawas leben und haben so einen tiefen Einblick in ihren Alltag und zeremonielles Leben bekommen. Das Dorf liegt tief im Amazonas, das wir nach 3 Tagen reise und einer 4 stündigen Nachtfahrt über den Fluss endlich erreichten.
Über unsere Zeit im Dorf hinweg haben wir viel neues gelernt.
Dazu zählt das heilige Ritual für die Herstellung von Hapé(Rapé) bei dem wir fasten mussten um daran teilzunehmen und ca 12h ging.
Kambo und Sananga Zeremonien die im Dschungel mit frischer Medizin äußerst stark sind und die großen Ayahuasca Zeremonien bei denen mehrere Dörfer zusammen kamen um gemeinsam zu feiern.
Unter den heiligen Bäumen des Amazonas gab es unterschiedliche Reinigungen wie zb mit Pflanzen oder Lehm und die ältesten erzählten uns Geschichten über die Herkunft der unterschiedlichen Medizinen und die Geschichte ihres Stammes und vieles mehr.
Täglich hatten wir das Vergnügen wir die typischen Lieder der Yawanawas zu lernen und nahmen ihre lebensfrohe Art in uns auf.